Tarif

Änderung von Fahrkarten und Tarifbezeichnungen

Seit Januar 2017 haben einige Fahrkarten und Tarifbezeichnungen im HVV neue Namen erhalten:

Vollzeit-Karte

(ehemals Allgemeine Zeitkarte)

Hamburg AB

(ehemals Großbereich Hamburg)

Teilzeit-Karte

(ehemals CC-Karte)

Allgemeine Zeitkarten heißen nun Vollzeit-Karten. Die nicht während der Hauptverkehrszeiten gültigen CC-Karten wurden zu Teilzeit-Karten. Der Großbereich Hamburg ist nun der Tarifbereich „Hamburg AB“. Diese Bezeichnung bezieht sich auf den Geltungsbereich in den Ringen A und B. Ziel dieser Umbenennungen ist es, Tarifbegriffe im Interesse der Fahrgäste eingängiger und nachvollziehbarer zu gestalten.

Tarifanpassung zum
1. Januar 2017

Die HVV-Tarife wurden um durchschnittlich 1,4 Prozent angehoben. Bei den Einzel- und Tageskarten wurden nur Preise der Einzelkarten Kurzstrecke, 2 Zonen und 3 Ringe sowie der Gruppenkarten angepasst.

P

0,9 %

Einzel- und Tageskarten

Euro Einnahmesteigerung

P

1,6 %

Zeitkarten
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0,9 %

Einzel- und Tageskarten

Euro Einnahmesteigerung

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1,6 %

Zeitkarten

Dies ergibt eine durchschnittliche Anhebung von 0,9 Prozent bei Einzel- und Tageskarten, während die Preise der Zeitkarten um 1,6 Prozent steigen. Bei der vorherigen Tarifanpassung zum Januar 2016 wurden die Einzel- und Tageskarten aufgrund von Einschränkungen durch die Münzstückelung stärker angehoben, so dass über einen längeren Zeitraum betrachtet Einzel- und Zeitkarten etwa gleich stark ansteigen.

Grundlage für die Anpassungen ist seit 2010 der HVV-Tarifindex. Er bildet die Entwicklung der Lohn-, Diesel- und Stromkosten der Verbundverkehrsunternehmen sowie die Entwicklung der Verbraucherpreise während der letzten drei Jahre ab.
Unter Berücksichtigung der Nachfrageelastizitäten wird die aktuelle Tarifanpassung zu einer Einnahmensteigerung von rund 10,5 Millionen Euro pro Jahr führen.

Dies ergibt eine durchschnittliche Anhebung von 0,9 Prozent bei Einzel- und Tageskarten, während die Preise der Zeitkarten um 1,6 Prozent steigen. Bei der vorherigen Tarifanpassung zum Januar 2016 wurden die Einzel- und Tageskarten aufgrund von Einschränkungen durch die Münzstückelung stärker angehoben, so dass über einen längeren Zeitraum betrachtet Einzel- und Zeitkarten etwa gleich stark ansteigen. Grundlage für die Anpassungen ist seit 2010 der HVV-Tarifindex. Er bildet die Entwicklung der Lohn-, Diesel- und Stromkosten der Verbundverkehrsunternehmen sowie die Entwicklung der Verbraucherpreise während der letzten drei Jahre ab. Unter Berücksichtigung der Nachfrageelastizitäten wird die aktuelle Tarifanpassung zu einer Einnahmensteigerung von rd. 10,5 Mio. Euro pro Jahr führen.

Plattformstrategie

Grundidee des Hamburger Verkehrsverbundes ist die einfache Nutzung vieler Verkehrsangebote unterschiedlicher Verkehrsunternehmen.

Kernelemente sind dabei ein einheitlicher Tarif, ein gleichartiger Vertrieb, ein einheitlicher Auftritt gegenüber dem Kunden sowie ein abgestimmtes integriertes Angebot unter der Dachmarke HVV. In diesem Sinne ist der HVV immer eine Plattform gewesen.

In den letzten Jahren ist der Plattformgedanke erweitert worden. Mit switchh hat die Hamburger Hochbahn AG eine intelligente Vernetzung aller öffentlich zugänglichen Mobilitätsangebote im HVV etabliert. Den Stadtbewohnern soll so eine einfache, übergreifende Nutzung des vielfältigen Angebots ermöglicht werden. Switchh rückt damit eine neue, urbane Mobilität ohne eigenen PKW ins Bewusstsein und schafft Anreize zur Reduzierung der privaten PKW-Nutzung beziehungsweise des privaten PKW-Besitzes. Gleichzeitig soll der Nahverkehr verstärkt ins Blickfeld gerückt werden.

Darüber hinaus arbeitet der HVV mit mehreren anderen Plattformen wie Moovel und Qixxit zusammen. Fahrplaninformationen werden den Betreibern kostenlos zur Verfügung gestellt.

HVV-Verbundbericht 2016

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